Vorarbeiten zur kommentierten Ausgabe der Gedichte von Gertrud Schloß

IMG 0381Vorarbeiten zur kommentierten Ausgabe der Gedichte von Gertrud Schloß
Das Buch "Begegnungen" wurde 1932 von Gertrud Schloß selbst herausgegeben und galt lange als verschollen, bis es 1985 - dank seines Wiederentdeckers Eberhard Klopp - bei éditions trèves neu aufgelegt werden konnte. Die aktuelle Auflage trägt nun den Titel Die Nacht des Eisens, nach dem gleichnamigen Gedicht, und ist um einen biografischen Essay von Tamara Breitbach erweitert. Ihre Recherchearbeit führte sie dabei auch nach Luxemburg, wo Gertrud Schloß kurze Zeit im Exil lebte, bis sie schließlich ins KZ Kulmhof/Chelmno abtransportiert und dort im Jahr 1942 ermordet wurde.
Im Lëtztebuerger Literaturarchiv, CNL - Centre national de littérature, stieß Tamara Breitbach auf einige interessante Fakten. Schließlich besuchte uns Germaine Goetzinger, die ehemaligen Leiterin des Instituts, auf der Frankfurter Buchmesse und erzählte uns dort von dem Ausstellungskatalog "Exilland Luxemburg 1933 - 1947", den sie zusammen mit Gast Mannes und Pierre Marson herausgegeben hatte. Ein darin abgedruckter Brief an den Schriftsteller Paul Henckes konnte mit freundlicher Genehmigung der Sammlung Gast Mannes in Die Nacht des Eisens übernommen werden. Es handelt sich dabei um die vermutlich einzige erhaltene Handschrift von Gertrud Schloß.

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